Lo: Nachtrag zum Referat: Mit dem Stift am activeboard?

Weil nachgefragt, hier zwei Lösungen:

A innerhalb von ppt

1. bei ppt in den Präsentationsmodus (F5)
2. Rechtsklick Maus
3. unter Zeigeroptionen auswählen "Stift"

B unter Nutzung von active inspire

1. Präsentationsprogramm (z.B. ppt) öffen und per Minuszeichen unten ablegen
2. active inspire öffnen, unten in der Leiste erscheint dann das active inspire Symbol
3. wenn inspire ganz geöffnet ist (weißes Blat), unten in der Leiste auf den Icon für Inspire drücken, Option ,,Dashboard" wählen
4. im erscheinenden Fenster in der linken Spalte ,,Annotation über Desktop" wählen. Die Inspire-Tool-Box erscheint
5. das bereits geöffnete und unten abgeegte Präsentationsmedium (z.B. ppt) durch Klick unten auf den Icon öffnen.
Nachteil dieser Methode: Bei Folienwechsel bleiben eure Markierungen. Aber auch dafür gibt es natürlich eine Lösung: In der Toolbox ist unten links eine Sprühflasche. Klick da drauf und alle Annotationen (also Markierungen) sind gelöscht.

Und das war es dann schon. Könnt ihr an jedem Board bei Gelegenheit schon einmal ausprobieren. Einfach mit dem Boardstift Freihand schreiben oder zeichnen. Anstelle des Stiftes geht übringens auch euer Finger.

Ich freue mich auf dynamische Präsentationen! Lo

Karte KZ

Link

Referate Lyrik

Hallo,

für die Epochenvorstellungen sind die Anforderungen hier:

  • 8 bis max. 15 min
  • Handout, kein Thesenpapier (vgl. folgendes download zu inhaltlichen und formalen Anforderungen)
  • Gliederungspunkte:
    • Epoche von bis wann, welche Epoche davor, welche danach
    • wichtige Motive und Themen
    • typische Stilmittel und formale Aspekte (diese nicht nur nennen, sondern auch erklären können)
    • bekannte Lyriker der Epoche, bekannte/wichtige Gedichte (Titel) der Epoche
    • auf Rückseite des Handout: 1 Gedicht, an diesem 5 epochentypische formale Aspekte und/oder Stilmittel zeigen und erläutern, dazu mind. 1 typisches Motiv/Thema
  • für die Präsentation erlaubt sind Kärtchen im Nominalstil (Abgabe dieser nach Präsentation)
  • Handout max. 7 Tage nach Erteilung des Arbeitsauftrages per Mail über Iserv an mich

für die Autorenvorstellungen hier:

  • 8 bis max. 10 min
  • Thesenpapier, kein Handout (vgl. folgendes download zu inhaltlichen und formalen Anforderungen)
  • Gliederungspunkte:
    • Kurzbiographie (Schwerpunkt auf künstlerisches Schaffen)
    • Vorstellung eines für Epoche und Autor typischen Gedichts (Motiv/Thema, formale Aspekte, Stilmittel)
    • dabei Erläuterung von mind. 4 epochentypischen formalen Aspekten und/oder Stilmitteln
  • für die Präsentation erlaubt sind Kärtchen im Nominalstil (Abgabe dieser nach Präsentation)
  • Thesenpapier max. 7 Tage nach Erteilung des Arbeitsauftrages per Mail über Iserv an mich

Es wird sicher nicht für alle, aber doch für viele Gelegenheit sein, sich zu präsentieren.

Lyrik verschiedener Epochen - Charakteristika

Einstieg 10k2 Erwartungen an Lyrik.pptx (85,6 KiB)

Chronik Außenpolitik DR 1933-39 (Lb. 204/05)

TB 10.11. Chronik AP 1933-39.docx (79,9 KiB)

Ge: Unterrichtshypothesen und Aufgabe

1. Die Menschen sollen durch Organisationen, in denen jeder ab dem 6. Lebenjahr ist, ideologisch manipuliert werden.

2. Menschen sollen durch das Anbieten von Karrierechancen in den zahlreichen Orgnaisationen für den Nationalsozialismus gewonnen werden.

3. Die Menschen sollen durch gute Bildungsangebote in/durch die Organisationen für die nationalsozialistische Idee gewonnen werden.

Aufgabe:

1. Jede/r arbeitet seinen Lehrbuchabschnitt durch und notiert in Stichpunkten in seinem Ornder die wichtigsten Informationen.
2. Jede/r schaut sich die Bildquellen auf den Seiten an und überprüft, ob er eine oder mehrere als Beleg/Beispiel für eine/mehrere der Aussagen/Informationen aus dem Abschnitt nutzen kann. Evt. dazu auch Stichpunkt, können auf Extrazettel erfolgen.
3. Jede/r überprüft die 3 obigen Hypothesen vor dem Hintergrund der gewonnenen Erkenntnisse.

Ziel: Kurzes Impulsreferat zu 1-3 vom Platz aus (60-120 Sekunden).

Doreen: Es geht um die Lehrbuchseiten 192-194, du hast den Abschnitt "Leitbild kämpfender Mann" (193).

VG Lo

Deu HA zum 12.09.

...und noch schnell zur Erinnerung die Deu-HA: Lb. 191/2 für seinen Text so bearbeiten, dass kommenden Dienstag in der Gruppe nur noch 20 Minuten Arbeitsphase nötig sind.

Kai: Du machst das für Text 1.

VG Lo

Aufgabe Geschichte für Freitag 08.09. (sonst HA)

Klicke hier und löse die Aufgaben 1 und 2. 

Natürlich alles schriftlich und also vorzeigbar in eurem Hefter.

VG Lo

Aufgaben für die nächste Woche

Hallo,
momentan ist noch nicht absehbar, ob und was vertreten werden wird, es geht ja um die Doppelstunde Deutsch am Dienstag und die Doppelstunde Geschichte am Freitag. Da es sogenannte ,,Randstunden" sind, kann es sein, dass nur die 2. bzw. 5 vertreten werden. Also, hier für den Fall der Fälle:

Deutsch: Akt 2 zwei zu Ende lesen. In unsere angefangene Übersicht zu den einzelnen Szenen dann für alle Szenen des 2. Aktes die Eintragungen vornehmen. Ihr könnt auch schauen, ab 57:50 geht es los (Ill wirft die gelbbeschuhten Güllener aus dem Laden; bis dahin hatten wir gelesen). Unabhängig, ob Deutsch vertreten wird oder nicht: Das macht bitte jede und jeder und hat es nächste Woche (Übersicht mit den Szenen, Lektürekenntnis).

Geschichte: Lehrbuch 174-76 durcharbeiten und einen Zeitstrahl zur Machtergreifung ins Heft (beginnend mit 30.01.1933 - Ernennung Hitlers zum Reichskanzler) bringen. Dann von oben nach unter weiter mit allen Daten aus dem Lehrbuch. Links Datum, rechts Ereignis. Das macht ihr nur, wenn vertreten wird. HA wäre dann, dieses zu beenden. 

VG Lo

Übungen

Meine Lieben,

so ganz toll sind die (vor allem schriftlichen) Ergebnisse bei doch einigen von uns nicht. Deshalb kommt hier etwas sicher Ungewöhnliches, aber - da werdet ihr mir, wenn auch vielleicht zähneknirschend, zustimmen - Notwendiges. Ich habe hier Aufgaben, die in der Ferien erledigt werden können. Ich schaue sie mir zu Beginn des Schuljahres an, wenn ich welche von euch erhalte. (Der Schritt muss von euch ausgehen.)

Es geht mir nicht darum, alle Aufgaben zu erledigen. Jede/r Betreffende weiß ja selbst, was nicht geklappt hat, als es in diesem Schuljahr darauf ankam. Auf dieser Seite und in euren Aufzeichnungen findet ihr alles, was ihr braucht. - Nun denn.

Aufgabe1: Bestimme in den fett gedruckten Sätzen die Satzglieder.
Aufgabe 2: Zeichen das Satzschema des kursiv gedruckten Satzes.
Aufgabe 3: Bestimme jeweils die Wortart bei allen Worten im kursiv gedruckten Satz.

Aufgabe4: Forme meinen Text oben dergestalt um, dass die inhaltlichen Aussagen bleiben, aber der Text insgesamt negativer konnotiert und möglichst konsequent im Nominalstil ist. Denkt da jetzt nicht nur an Nomen, es muss auch ein unpersönlicher Stil werden (Passiv-Konstruktionen oder deren Ersatz...), auch die Syntax muss trocken wirken. Du darfst hier gern übertreiben, damit deutlich wird, was du meinst.

Aufgabe 5: Schreibe eine Inhaltszusammenfassung von S.42 (Beginn Wirtshaus-Szene) bis Ende des Aktes (aus der "Alten Dame").

Aufgabe 6: Schreibe eine Charakterisierung zu Ill.

Aufgabe 7: Schreibe eine Erörterung zum Sachtext ,,Warum Klassiker?"

Aufgabe 8: Nenne und erkläre zwei satirische Stellen aus der Alten Dame, S. 28/29.

So. Noch einmal: Das sind keine Hausaufgaben, das sind Angebote, es ist freiwillig. Niemand hindert euch an Zusammenarbeit. Wenn ihr loslegt: Googelt nicht nach etwaigen Lösungen, denkt selbst nach.
Überwindet euch, geht Defizite an, zeigt Charakter! Und habt trotz allem schöne Ferien!

LG Lo

Hilfestellungen und den Sachtext findet ihr hier:

 

Fim: Kameraeinstellungen usw

Wie versprochen hier eine Übersicht. Vom folgenden verlinkten PDF-Dokument interessieren uns nur die ersten zwei Seiten.

Diese also bitte ausdrucken und damit bei der HA schon vorarbeiten: Welche Einstellung, welche Perspektive -> Hypothese zu gewünschter Intention/Bildaussage/Wirkungsabsicht formulieren.

Ansonsten: Schönes WE! Lo

Auch wenn das gar nicht lustig ist: Wie funktioniert Satire? Hier unser Stundenresultat. Ist auch relevant für unsere Klassenarbeit

Satire – Stilmittel und Funktion.docx (97,6 KiB)

Strukturen des Erzählens

Neben einer Charakterisierung und den Themen Figurenkonstellation sowie Satire will ich in der KA natürlich auch von euch den Beweis, dass ihr Lernstoff in den Kopf hineinbekommt. Hier ist er, wir werden das natürlich auch noch im Unterricht durchspielen.

Erzählverhalten

auktorial: Der Erzähler entwickelt eine eigene Sehweise, mit der er kommentierend und wertend in das Geschehen eingreift.

personal: Der Erzähler wählt die Sichtweise einer oder mehrerer Figuren; der Leser nimmt das Geschehen aus der Perspektive einer Figur auf.

neutral: Der Erzähler verzichtet auf jede individuelle Sichtweise und enthält sich jeglicher Wertung (Achtung: Konnotationen beachten!). Streng sachliche Wiedergabe.

 

Erzählperspektive (manchmal auch Erzählform genannt):

auktorial: Ein scheinbar in die Handlung nicht involvierter, allwissender Erzähler berichtet, er kann Zeitsprünge vornehmen, Vor- und Rückverweise machen, er wertet und kommentiert.

personal: es gibt keinen vermittelnden Erzähler. Der Erzähler tritt völlig hinter der Handlung zurück, erscheint nicht allwissend. Er erzählt aus den Augen einer Figur. Das Erzählen wirkt unmittelbarer.

Ich-Perspektive: Erzähler und Figur sind scheinbar eins. Der Leser erlebt das Geschehen scheinbar mit. Die Wirkung ist eine hohe Identifikation/Verbundenheit mit der Figur, die Subjektivität sehr hoch.

Zeitgestaltung:

Erzählzeit: Zeit, die der Erzähler für die Wiedergabe der Geschichte benötigt.

Erzählte Zeit: Zeitraum, über den die Geschichte sich erstreckt.

Zeitraffung: Erzählte  Zeit größer als Erzählzeit.

Zeitdehnung: Erzählzeit größer als die erzählte Zeit (z.B. bei einem inneren Monolog).

Zeitdeckung: Erzähltest und erzählte Zeit annähernd identisch.

Erzählgegenwart: Zeitpunkt, zu dem erzählt wird (gleichzeitig zur Handlung oder mit zeitlichem Abstand?)

Erzählvergangenheit: Zeitpunkt, an dem die Handlung spielt.

Die Figuren-Konstellation

Funktion:            graphische Darstellung/Wiederspiegelung des Beziehungs- (und damit Konflikt-) Geflechtes der (Haupt-)Figuren eines lit. Textes

Man kann also gut erkennen:

  • wer Haupt-, wer Nebenfigur ist
  • Beziehungen zwischen Figuren (Hierarchien, Gruppen/„Lager“, Nähe/Distanz, Sympathie/Antipathie)     und also
  • welche Konflikte es gibt (sowie: Unterscheidung Haupt- und Nebenkonflikte)

grundsätzliche Strukturierungs-Möglichkeiten (Achtung: keine verbindlichen Termini, in fast jeder Darstellung gibt es andere Bezeichnungen)

  • „Sonnen“-Modell: Hauptfigur in die Mitte, andere Figuren herumgruppiert
  • „Lager“-Modell: versch. Figuren-Gruppen (Cliquen, Familien, Parteiungen) werden gegenübergestellt
  • „Schichten“-Modell: Hierarchisierung der Figuren nach Bedeutung oder Einfluss/Stärke von unten nach oben

Die Mischung macht es! Etwa für jede Clique ein Sonnen-Modell, in dem hierarchisiert wird (je weiter oben, um so einflussreicher in der Clique).

Wichtig: Kennzeichnung von

  • (emotionaler) Nähe oder Ferne -> Abstand zwischen zwei Figuren
  • Sympathie/Antipathie/Neutralität -> etwa durch versch. Farben oder Arten (Strich, Welle, Zackenlinie…) der verbindenden Linien
  • Spezifika von Beziehungen -> Symbole, etwa Herz für Liebe
  • Ein- oder Zweiseitigkeit von Beziehungen: z.B. Pfeilspitzen

Charakterierung - kurz gefasste Tipps

Die Charakterisierung einer literarischen Figur

Funktion:
Figur analysieren, ihr Handeln/Denken bewerten können

Inhalt:
Charaktereigenschaften (typische Denk- und Verhaltensweisen)
Achtung: Äußerlichkeiten spielen nur insofern eine Rolle, als sie auf typ. Denk- und Verhaltensweisen hinweisen (z.B.bestimmtes Kleidungsstück/Moderichtung/Frisur als „Botschaft“, Symbol einer Haltung)

„Quellen":
der Autor charakterisiert die Figur (Kommentar, Beschreibung...)
Figur charakterisiert sich selbst (Tun und Sprechen und Denken,Mimik/Gestik)
andere Figuren charakterisieren die Figur (urteilt, erzählt...)

Formulierung/Stil: 
informierend-argumentierend, Sachtext: Er-Perspektive, Präsens (...der immerwährenden Geltung), Textverweise/Zeilenangabe (als 
Belege der These), analysierend (Textstellen erklären, analysieren, davon ableiten...)

Aufbau:
Einleitung: TATTZ-Satz + allgemeine/einführende/kontextuierende Informationen zur Figur
Hauptteil: die eigentliche Charakterisierung, angelehnt an die Argumentation kann man sich merken: Charaktereigenschaft = These, Textbeleg = Beleg, Erläuterung des Belegs = Beispiel
Schluss: Resümee, etwa persönliche Wertung oder Aussage zu Konfliktentwicklung im Hinblick auf Charakter der Figur (das kann eine Vermutung sein oder rückblickend ein Aufzeigen der Kausalität)

Hilfe zur Vorbereitung auf die Klassenarbeit: Zusammenfassung Stil

(Diese Übersicht ersetzt aber nicht vollumfänglich alle Tafelbilder bzw. das, was im Unterricht besprochen wurde!)

Wir haben analysiert, wie in Sachtexten informiert und manipuliert wird -> informative und appellative Funktion von Texten. Letztendlich geht es also um Funktionalstile, also die intentionsabhängige Verwendung verschiedener sprachlicher (lexikalischer, syntaktischer) Mittel.

 Am Beispiel von Zeitungsartikeln und Webseiten haben wir auf das Zusammenspiel von Aufmacher, Bildern/Grafiken sowie Texten (Stil, Formulierungen) geachtet und herausgearbeitet, dass es je nach Intention verschiedene Techniken des (Seiten-) Aufbaus bzw. der Darbietung der Informationen gibt.

 Danach haben wir uns der reinen Textebene zugewandt und u.a. herausgearbeitet:

 A Wortebene (Lexik)

 Denotation und Konnotation:

  • Denotation -> Bezeichnung, die (nur) die reine/neutrale Begrifflichkeit/Bedeutung umfasst, ohne Assoziationen -> nur Sachinformation
  • Konnotation -> Bezeichnung, die (subjektiv) gefärbte (Neben-)Bedeutungen mit umfasst -> Bedeutung plus Assoziation/Bewertung, Anglizismen und Jugendsprache haben oft eine betont konnotierende Wirkung (z.B. modern, global)
  • Denotation und Konnotation können als Gegenstücke betrachtet werden bzw. Konnotation umfasst mehr als die Denotation (Sachinformation plus Bewertung)

 Euphemismen und Dysphemismen

  • Euphemismus -> beschönigende/verniedlichende/verhüllende Bezeichnung -> Ziel: positive Konnotierung
  • Dysphemismus -> abwertende, oft auch diffamierende Bezeichnung -> Ziel: negative Konnotierung
  • beide Begriffe sind sozusagen Unterbegriffe zur Konnotation und stehen sich als Antonyme gegenüber

Anhand der „Unwörter“ des Jahres sowie der Anordnung von verschieden bzw. nicht konnotierten Worten zur Bezeichnung ein und desselben Sachverhaltes hatten wir das verdeutlicht.

Natürlich gibt es auf der lexikalischen Ebene noch mehr. Wir haben gesehen, dass bildreiche Sprache eher manipuliert (Metaphern sind zumeist deutlich konnotiert) und durch Übertreibungen (die durch nichts weiter entsteht als bewusste Wortwahl) auch eine deutlich appellativ-manipulierende Wirkung erzielt werden kann.

B Satzebene (Syntax)

 Hier wird grundsätzlich unterschieden zwischen sachlich-argumentativem und appellativ-manipulierendem Stil bzw. entsprechenden syntaktischen Mitteln.
Dominieren Hypotaxen (Erklärungen, Begründungen, Verdeutlichung von Kausalitäten), wirkt das sachlich-argumentativ; Parataxen (Aufzählungen, Aneinanderreihung von kurzen [Haupt-]sätzen bis hin zu Ellipsen oder Fragen -> thesenartig) wirken appellativ-manipulierend.
Appellativ-manipulierender Stil bedient sich oft auch einer auffälligen Interpunktion (Häufung von ? und !), natürlich auch konnotativer Lexik.
Der sachlich-argumentative Stil kann, sofern die hypotaktische Struktur sehr kompliziert und die ohnehin sehr denotative Lexik mit Fachwörtern angereichert ist, auch unverständlich und (zu) kompliziert und also unattraktiv (leseunfreundlich, weil „anstrengend“) wirken. Hier darf also nicht übertrieben werden, wenn die Intention (Leser durch Lektüre [sachlich] informieren) nicht verfehlt werden soll.

Ebenfalls wichtig ist in diesem Zusammenhang die Unterscheidung von Verbalstil und Nominalstil. Ersterer wirkt lebendiger, Letzterer technischer und „kühler“. Merkmale des Verbalstils sind Aktiv-Konstruktionen, der Verzicht auf Nominalisierungen, eher kürzere Sätze bzw. einfache hypotaktische Konstruktionen und eine emotionalere, modernere (Alltags-) Sprache. Der Nominalstil bevorzugt Hypotaxen, Nominalisierungen, Abstrakta und Komposita (zusammengesetzte Nomen), Attributhäufungen, hier eben auch die nachgestellte Nomengruppe in attributiver Funktion, unpersönlich wirkende Passiv-Konstruktion bzw. deren Ersatzform (man-Konstruktionen) sowie eine hochsprachliche, neutrale Lexik.

 Will man den Stil eines Textes analysieren und charakterisieren, muss man also grammatische Kenntnisse nachweisen, etwa Satzschemata zu Sätzen zeichnen, Satzglieder bestimmen können, Verbformanalyse, Kenntnisse zu Redewiedergabemitel. Auch das ist in der KA gefordert. Im ersten Halbjahr hat das alles noch einmal wiederholend eine Rolle gespielt. Gegebenenfalls also bitte wiederholen und üben! Unsicher bei den Nebensatzarten? Vielleicht hilft das. Oder das.

Nachtrag aus gegebenem Anlass: Überleitungen

Hier gibt es viel Möglichkeiten. Einige (Fächer) favorisieren eher den unpersönlichen Stil (etwa mit ,,man"), andere bevorzugen persönlich gefärbte Sätze. Entscheidend: Textblöcke werden verknüpft, dem Leser werden Hinweise gegeben, was abgeschlossen ist bzw. was folgt. Einige Beispiele, der Möglichkeiten sind aber kaum Grenzen gesetzt:

  • Nach diesen einleitenden Worten möchte ich nun vor der eigentlichen Argumentation kurz den Text von... analysieren.
  • Ich möchte nun meine Auseinandersetzung mit M1 beginnen, dabei werde ich zuerst auf die Aspekte eingehen, die meines Erachtens gegen... sprechen.
  • Folgend kommen die Argumente pro...
  • Nach diesem letzten Argument möchte ich resümieren und dann zum Schluss kommen.

    Berücksichtigt das bei der Berichtigung, ich möchte da auch eigene Überleitungsvarianten entdecken können!

Hinweise zur Erörterung im Anschluss an Sachtexte

Aufbau einer Erörterung im Anschluss an einen Sachtext

 1. Einleitung

  • interessanter Einstieg: Zitat, Begriffsklärung, provokante/irritierende Frage/Aussage...
  • Titel und Thema des Textes, Autor/in, Quellennachweis (Wo ist dieser Text veröffentlicht?) + eigene Position

 2. Hauptteil

       a) Textanalyse:

  • Kerngedanke des Textes (These)
  • (vermutete) Intention des Textes
  • Beurteilung der sprachlichen Mittel und der argumentativen Qualität (sachlich/emotional, Verständlichkeit, korrekt aufgebaute und vollständige Argumente, Auffälligkeiten)

       b) Erörterung: 

  • argumentative Stellungnahme zu ausgewählten oder allen Thesen des Textes (Zustimmung, Relativierung, Widerspruch)
  • dabei bei möglichst jedem Argument Entkräftung eines möglichen Einwandes, vor allem bei Pro-Argumenten: 
    • bei Pro: zu erwartendes Gegenargument selbst bringen und entkräften (Zwar..., aber...// Nun könnte man..., jedoch... // Sicher muss berücksichtigt werden, dass..., demgegenüber...)
    • wenn man selbst gegen jemand/etwas argumentiert: mögliche Schwachpunkte der eigenen Argumentation ,,aufdecken" abschwächen (Sicherlich muss dabei eingeräumt werden, dass..., aber...  // Gut, das mag nur unter...gelten, jedoch... // Mit ist bewusst, dass..., allerdings...)
  • wichtig: Sanduhr-Prinzip oder Ping-Pong-Prinzip (vgl. Kopie) -> Bewusste Entscheidung fällen: Habe ich zu jedem Pro auch ein Contra? -> Ping-Pong ist gut möglich. - Habe ich eine ungleiche Anzahl Argumente oder passen sie nicht recht zusammen? -> Sanduhr ist die bessere Wahl

 3. Schluss

  • Zusammenfassung der eigenen Position (in Bezug auf die Position der Vorlage, zumeist Bestätigung der Position, die man in der Einleitung schon genannt hat. Man darf seine Position hier aber auch durchaus ändern, sozusagen weil man nun - nach der Erörterung - anders darüber denkt.)
  • Empfehlung -> an die Leser
  • Wichtig: keine neuen Aspekte/Argumente bringen!
  • Formulierungshilfen: Tafelbild vom 16.11.

 

Sprachliche Mittel für Verknüpfen von Belegen/ Begründungen mit den Thesen

 1. Begründungen: Kausal-Sätze

Hier an die verschiedenenen Möglichkeiten von Adverbialsätzen neben dem reinen Kausalsatz (weil)  und die entsprechenden Konjunktionen denken: z.B. final: damit, um...zu // Konditional: wenn // konsekutiv: deshalb, folglich, darum, sodass // konzessiv: trotzdem, gleichwohl, dessenungeachtet, obwohl.

 

Auch Umkehrung der Reihenfolge von These und Beleg möglich

Sie tragen alle Markenklamotten, deshalb schlussfolgert er,  dass die Jugend den Luxus liebt.

 

Oder beides vermischt:

Um zu belegen, dass die Jugend den Luxus liebt, verweise ich auf die teuren Sachen und den Schmuck, den viele täglich tragen.

2. Belege anknüpfen

z.B.: ..... (These)..., was man an ... sieht.

Ich möchte diese These mit folgenden Ausführungen belegen. (sehr schematischer Stil!)

Dazu kann ich anführen...

Das sieht man (auch daran)...

Als Beweis möchte ich ...... anführen.

Unterstützend kann man anmerken......

Gestützt wird das durch...

 

Oder das ganze Ding umdrehen: ... wodurch die These meines Erachtens gestützt wird.

möglich: eigene Position verdeutlichen: Ich sehe das auch so, weil.....

HA zum 22.11. und Planung der Vertretungsstunde (3. Stunde) am 22.11.

Wie abgesprochen hier alle Hinweise:

Hausaufgabe:
Jeder plant nun auf Grundlage aller Arbeitsergebnisse der beiden Doppelstunden seine Erörterung.

Dazu erstellt jede und jeder seine/n (meinetwegen auch tabellarischen, aber in jedem Falle übersichtlichen) Schreibplan, an der Tafel war er schon vorstrukturiert:
1. Thema: (zu hoher) Fleischkonsum und seine (gravierenden, negativen) Auswirkungen auf die Umwelt
2. Problemfrage: Ist ein Veggie-Day pro Woche die Lösung des Problems?
3. Position der Vorlage: Ja, ein Veggie-Day hilft erheblich den Fleichskonsum zu drosseln und damit die Umwelt zu entlasten.
4. Eigene Position:

5. Einleitung: Hier in Schlagworten/Stichpunkten notieren, was man in die Einleitung hineinbringt

6. Hauptteil: hier 4 Argumente stichwortartig notieren, Bezüge zwischen den Argumenten verdeutlichen (z.B. Verbindungslinien)

7. Schluss: Positionierung + Empfehlung

Vertretungsstunde: 15 Minuten Austausch zur HA mit Nachbarn (Partnerarbeit zu zweit), 30 Minuten in Einzelstillarbeit mit Erörterung beginnen.
   

HA: Übung zum Text Shoppen statt Engagement - Die neue Ego-Jugend

Entkräftung/Widerlegung von Argumenten:

Sucht aus dem Zeitungsartikel (Kopie) Argumente heraus, die euch nicht überzeugen, und widerlegt diese. Nutzt hierzu die Informationen aus der Grafik und/oder greift auf eure eigenen Erfahrungen zurück.
Nützlich sind folgende Formulierungshilfen:

Gegen...spricht,...
Es ist schon richtig, dass viele Jugendliche...Aber trotzdem lässt sich entgegenhalten,...
Auch wenn ich verstehe, dass..., möchte ich trotzdem einwenden, dass...
Selbst wenn..., folgt daraus nicht, dass...

und hier die Lösung zur HA vom 02.11.

Beispiele fuer Argumentieren Loesung.docx (16,6 KiB)

Die Lösung gibt es, weil doch bei zu vielen von uns noch nicht die Sicherheit da ist, die einzelnen Bestandteile eines Arguments inhaltlich oder an typischen Formulierungen oder Signalwörtern zu erkennen bzw. zuzuordnen. Wer da also noch Fehler hatte: Lösung hier anschauen und genau reflektieren, was man falsch gemacht hat und wieso es eben auch falsch ist.

HA zum 02.11.

Folgend als Download das Arbeitsblatt mit euren Teilergebnissen. Ihr ladet euch das runter und füllt es am Computer aus. Dazu dann eines eurer Argumente aus der Stunde entsprechend vollständig ausformulieren. Also B-B-B plus entkräfteter Einwand. Ihr könnt das gern auch gleich in das Dokument tippen.

Achtet auf präzise Formulierungen. Orientiert euch dazu an dem von euch heruntergeladenen Dokument. Im Idealfall habt ihr da ja dann zwei gut formulierte vollständige Argumente.

Jeder sollte zur HA vorn darstellen können, was er wie warum formuliert hat.

VG Lo

HA zum 19.10.

Diese HA bezieht sich auf die Keuner-Geschichte ,,Gespräche" bzw. ,,Das Wiedersehen":

Suche dir eine ähnliche Phrase, wie sie - mehr oder weniger gedankenlos - im Alltag verwendet wird.
Schreibe eine kurze Geschichte , in denen sich rund um die von dir ausgewählte Floskel überraschende Dialoge entwickeln. Nutze dazu Herrn K. oder erfinde eine(n) eigene(n) Protagonisten/in.

VG Lo

Materialien zur Bewerbung

Hallo,
nun naht die Klassenarbeit und auch die Abgabe eurer Bewerbung inklusive Lebenslauf. Denkt an die DIN 5008. Anbei noch die Links und die Checkliste, die uns freundlicherweise Herr Sidiropoulos zur Verfügung stellte:

 

http://karrierebibel.de/bewerbung-checkliste/

http://karrierebibel.de/bewerbung-praktikum/

https://www.azubiyo.de/bewerbung/bewerbungsschreiben/checkliste/

http://www.bwp-nrw.de/praktika/checkliste-fuer-dein-praktikum/

Buchvorstellung

Hallo,
jeder wird im Verlaufe des Schuljahres "sein" Buch vorstellen. Wir losen jede Woche den, der in vier Wochen präsentiert.
Und das sind unsere Anforderungen:

inhaltliche Anforderungen:
- Autor vorstellen
- Grundproblem/Thema des Buches
- Hauptpersonen/Hauptkonflikte
- Handlungsverlauf
- Konfliktlösung
- "Botschaft" des Buches
- Argumente: Warum soll man dieses Buch lesen?

Anforderung an die Präsentation:
- ppt, besser prezi oder eine andere Präsentation-Plattform (auch google bietet da z.B. etwas).
- dazu und davon unabhängig ein Plakat -> "Werbe"-Plakat: Weckt Lust auf Lektüre: optisch und durch entsprechend ausgewählte und dargebotene Informationen
- Rezitieren ausgewählter Textstellen (Emotionalisierung)
- kein "Kopieren" bereits gelaufener Präsentationen, eigene, individuelle Lösungen, kreative Lösungen sind durchaus notenrelevant